12.12.2013

Aufs Meer schauen

Die Weite der Ozeane fasziniert seit Menschengedenken. In Sydney gibt es viele Möglichkeiten auf den Pazifik in die Ferne zu blicken. Wir machen einen Spaziergang entlang der Küste. Am Congee Beach starten wir noch bei grauen Wolken. Vorbei an mehreren kleinen Sandstränden und Menschen, die wie wir,  in die Ferne blicken. Wir sehen hübsche Badenixen, verrückte Sonnenhungrige, lustige Weihnachtsmänner und nicht allzu große Möwen, die sich füttern lassen. Ganz in weiß gekleidete Männer spielen Bowling am Rand der Klippen und die Gräber eines Friedhofes schauen genau in Richtung Ozean. Gigantische Villen säumen unseren Weg, die Felsen schauen aus wie Gemälde und am Ende springen wir in die Wellen am berühmten Bondi Beach und schauen anschließend noch auf das türkisblaue Meer. 


















09.12.2013

Himmel über Newtown

Newtown ist ein Stadtteil Sydneys, der, wie man so schön sagt, ziemlich angesagt und hip ist. In den Straßen begegnen mir farbenfrohe Menschen und die Läden sind voll bunter Kleider aus den 50er Jahren. Vintage passt perfekt in diese Stadt, in der die Häuser meist in dieser Zeitspanne entstanden sind. Die Straßen sind bunt, voller Graffitis und Konzertplakaten. Ich lass mich durch die Straßen treiben und am Endes des Weges reißt der Himmel auf und zeigt mir Wolkenbilder, die unglaublich bizarr sind. Hier am Ende der Welt ist der Himmel und das Licht doch irgendwie anders. 
















Am Abend fliegt noch ein Schwarm Kakadus über unsere Köpfe auf der Terrasse und Natasa erklärt uns, dass es hier in Australien unglaubliche Vögel gibt, von denen viele sehr lange leben. Kakadus leben unwahrscheinliche 150 Jahre und Pepe, der Vogel, der die Mülltonnen des Nachbarhotels durchwühlt wird wohl seinen Siebzigsten feiern können. 


08.12.2013

Look right

Sydney ist eine Reise wert. Das spüren wir schon nach einem Tag. Die Stadt ist grün, sehr ruhig und wunderschön gelegen. Wir sind am Hafen, in dem gerade ein Kreuzfahrtschiff aus Holland seine Anker gelegt hat und blicken staunend auf die Oper von Sydney. Das Wahrzeichen der Stadt erhebt sich imposant vor unseren Augen. Natürlich sind hier auch viele Touristen, doch niemand will uns etwas verkaufen. Wir verbringen den Nachmittag am Hafen, an der Waterfront und in umliegenden Parks. Der Himmel ist strahlend blau und wir nehmen uns in Acht vor der Sonne, die durch kein schützendes Ozon gebremst wird. Uns begegnen Menschen mit fürchterlichen Sonnenbränden im Gesicht und an den Oberarmen. Wundern tun wir uns dagegen, wie blass hier doch die meisten Australier zu sein scheinen. 









Vormittags kaufen wir unsere Vorräte für die Woche bei Aldi Australien und können endlich mal wieder kochen und abspülen. Ein Leben im Hotel mit Essen im Restaurant erscheint doch auf Dauer ein ziemlich trostloses zu sein. Wir überqueren die Straßen Sydneys, sind überwältigt von der sauberen Luft und der Schönheit dieser Stadt und finden es äußerst lustig, dass wir am Zebrastreifen darauf aufmerksam gemacht werden,  nach rechts zu schauen, um nicht von einem Auto überrollt zu werden.