08.12.2013

Sydney, Natasa und ein Äffchen



Nach zwei Tagen, 8000 km Luftlinie und drei Flughäfen weiter, kommen wir bei Natasa am Samstag Abend um 21.30 Uhr in Sydney an. Wir werden von einer multikulturellen Runde begrüßt und sofort zu australischem Sekt eingeladen. Lena, die ihre Wurzeln in China hat, wohnt für einen Monat hier in Sydney, ihr Freund, ein Maori, ist gerade aus Melbourne zu Besuch. Eine Mallorquinerin, Rebecca, begrüßt uns in perfektem British-Englisch und zu guter Letzt unsere Gastgeberin Natasa, deren Wurzeln in Europa, genauer gesagt auf dem Balkan liegen. Eine illustre Runde, um in einer ganz anderen Kultur zu landen. Wir müssen gestehen, unsere Toleranz für Asien hat nicht ganz gereicht. Nach zwei Monaten sind wir beide froh, wieder europäische Gesichter und europäischen Lebensstil zu sehen. Und was wir hier in diesem Haus zu sehen bekommen, ist atemberaubend. Wir haben ein Zimmer für 6 Tage gemietet, so zu sagen mit Familienanschluss. Wir können in der Küche kochen, unsere Wäsche waschen und zusammen mit Natasas Freunden Wein trinken und gemeinsam kochen. Das Haus ist ein Traum und unser Zimmer ist wunderschön.













Der Stadtteil heißt Petersham und es sieht hier ein bisschen aus wie in England. Lauter kleine, hübsche Häuschen mit Vorgarten und netten Menschen, die einen von der Veranda aus begrüßen. Vögel zwitschern von den Dächern, der Himmel ist babyblau mit Schäfchenwolken, Eukalyptusbäume säumen die Straßen, in denen hübsche Cafes liegen. Meine Seele atmet auf in dieser Ruhe und frischen Luft, die nach Jasmin duftet.  





Ein Äffchen ist das I-Tüpfelchen des Zimmers, wie wir finden, und so schlafen wir mit einem Lächeln im Gesicht in einem Traum in Sydney.